10. April  -  Keimblätter der Tomate

 

Die ersten Blätter nennt man Keimblätter, sie haben die Aufgabe, den Keimling mit Nährstoffen zu versorgen. Tomaten haben immer zwei davon, es gibt aber auch Pflanzenarten mit nur einem oder mit mehreren Keimblättern.

 

Man unterscheidet zwischen zwei Keimungsarten. Bei der überirdischen Keimung, wie sie bei Tomaten der Fall ist, befinden sich die Keimblätter über der Erde und betreiben bereits Photosynthese, das heißt sie nutzen die Energie des Sonnenlichts.

 

Bei der unterirdischen Keimung bleiben die Keimblätter in der Erde und dienen lediglich als Speicherorgane. Sie ernähren den Keimling so lange mit Nährstoffen, bis die ersten richtigen Blätter sich ausgebildet haben und Photosynthese betreiben können. Sobald dieses geschieht, sterben die Keimblätter ab.