14. Mai  -  Fotosynthese

 

Tomaten lieben Sonnenlicht, je mehr desto besser, denn sie sind Meister im Betreiben der Fotosynthese, welche der älteste und wichtigste biochemische Prozess auf der Erde ist. Ohne Fotosynthese wäre kein Leben möglich. 

 

Bis vor ca. 4,5 Milliarden Jahren bestand die Erdatmosphäre noch aus sehr lebensfeindlichen Gasen, wie Wasserstoff, Ammoniak oder Methan. Erst als sich die ersten Bakterienformen und Algen entwickelten, die in der Lage waren Fotosynthese zu betreiben, wurde die Voraussetzung für alles weitere Leben geschaffen. 

 

 

 

Bei der Fotosynthese werden das Gas Kohlenstoffdioxid und Wasser in Traubenzucker umgewandelt. Die Energie für diesen Prozess gewinnt die Pflanze aus dem Sonnenlicht. Der Traubenzucker wird später u.a. in Stärke umgewandelt, die für Pflanzen ein elementarer Baustoff ist.

 

In den Blättern befindet sich der Stoff Chlorophyll, der das Licht absorbiert und für die grüne Farbe von Pflanzen sorgt. Ein Abfallprodukt dieses Prozesses ist Sauerstoff, welches die Pflanze zum Leben nicht benötigt. Er entweicht an kleinen Öffnungen auf der Blattunterseite und ist quasi das Abgas der Pflanze.