24. Juli  -  Tomatengeschichte - Teil 1

 

Die Früchte der Tomate waren ursprünglich nur so groß wie Johannisbeeren. Es waren Wildtomaten, die höchstwahrscheinlich in den Anden auf dem Gebiet des heutigen Chiles beheimatet waren und das Nahrungsangebot der Menschen bereicherten. 

 

Allmählich verbreiteten sich die Wildarten über ein größeres Gebiet der heutigen Länder Kolumbien, Bolivien und Peru. Die reichtragenden und widerstandsfähigen Urformen der Tomate wurden dann von den Mayas und Inkas ab ca. 200 v. Chr. in Kultur genommen.

 

Der erste Europäer, der eine Tomate zu sehen bekam, war Kolumbus. Die Pflanzenart hatte zu dieser Zeit schon etwa 1700 Jahre Kulturgeschichte verschiedener Hochkulturen hinter sich und hatte mit den Urformen wahrscheinlich nicht mehr viel gemeinsam.