Geschichte der Kulturpflanzenvielfalt (Teil 1): Vor- und Frühgeschichte

(mit freundlicher Genehmigung von ProSpecieRara)

 

Jungsteinzeit (ca. 4500 bis 1800 v. Chr.)

In Mitteleuropa gehörten Emmer, Einkorn und Gerste zu den wichtigsten Getreidearten, seltener wurden Nacktweizen und Rispenhirse kultiviert. Als Eiweißlieferanten standen Erbse und Linse zu Verfügung, unter den Ölfrüchten wurde Lein, vereinzelt Schlafmohn kultiviert. Rübsen und Leindotter wurden aus Wildsammlung genutzt.

 

Bronzezeit (ca. 1800 – 800 v. Chr.)

In der Bronzezeit kamen Ackerbohne und Dinkel als neue Kulturpflanzen hinzu. Roggen und Hafer (Flug- und Saathafer) wurden als Unkraut eingeschleppt und entwickelten sich in weiterer Folge zur Kulturpflanze. 

 

Eisenzeit (ca. 800 v. Chr. – 0)

Seit der vorrömischen Eisenzeit sind Hanf, Färberwaid und Leindotter in Kultur bekannt.