Geschichte der Kulturpflanzenvielfalt (Teil 7):  20. Jahrhundert

(mit freundlicher Genehmigung von ProSpecieRara)

 

20. Jahrhundert

 

In Folge der beiden Weltkriege und durch die Intensivierung der Landwirtschaft verändert sich das Kulturartenspektrum stark. Einige neue Nutzungstypen kommen hinzu: Die Zucchini setzt sich aus Italien kommend durch, ebenso der Brokkoli. Aus (Süd‐)Ostasien sind vor allem die Formen von Brassica rapa, wie z.B. Chinakohl, Japankohl und Pak Choi zu nennen.

 

Paprika und Auberginen bereichern das Gemüseangebot. Die Landwirtschaft wird zugunsten weniger dominanter Kulturarten umstrukturiert. Getreide wie Weizen, Gerste und Mais dominieren, Hafer und Roggen haben dagegen nur noch regionale Bedeutung.

 

Im erwerbsmäßigen Gemüseanbau geht die Tendenz in Richtung weniger Arten ‐ die für den intensiven und industriellen Gemüsebau angepassten Hybrid‐Sorten setzen sich zunehmend durch.