Geschichte des Sortenwesens (Teil 6): Bundessortenamt Rethmar 1945-2015

Die Zentrale des Bundessortenamts in den 1970er Jahren
Die Zentrale des Bundessortenamts in den 1970er Jahren

 

 

Mit der Gründung des Sortenamts (ab 1953: Bundessortenamt) im Jahr 1945 wurde Rethmar zum zentralen Ort des Sorten- und Saatgutwesens der Bundesrepublik. In den ersten drei Jahrzehnten der Nachkriegszeit wurde in Rethmar wertvolle Pionierarbeit geleistet, welche die Grundlagen schuf für das deutsche Saatgutrecht und damit auch wesentlich zu einem europäischen Sortenwesen beitrug.

 

1970 wurde die Zentrale des Bundessortenamts nach Bemerode und 1980 schließlich nach Hannover-Buchholz verlegt. Die Prüfstelle Rethmar wurde seitdem als eine von zwölf bundesweiten Außenstellen betrieben. Aufgrund von Einsparungsmaßnahmen des Bundes musste der Standort Rethmar im Dezember 2015 geschlossen werden.