Melothria


 

Geschichte

Die Früchte dieser in Mittelamerika beheimateten Pflanze werden in manchen Ländern auch „Mausemelonen“ genannt. Wissenschaftlich beschrieben wurde sie zum ersten Mal erst 1866 von einem französischen Botaniker, was vermuten lässt, dass ihr Anbau in der Geschichte der mittelamerikanischen Länder nicht von größerer Bedeutung war. Noch heute ist die Melothria eher selten zu finden, wird aber wegen ihres dekorativen Aussehens zunehmend beliebter in Restaurants.

 

 

Sortenbeschreibung und Anbautipps

Die etwa 2-3 cm großen Früchte sehen aus wie Mini-Melonen, ihr Geschmack erinnert an Gurke mit einem Hauch von Zitrone. Sie können roh oder in Essig eingelegt gegessen werden. Im Anbau ist sie ebenfalls mit der Gurke vergleichbar, benötigt regelmäßig Wasser und mittlere Düngung. Die etwa 1m hoch wachsenden Pflanzen sollten ein Rankgitter haben, was auch die Ernte vereinfacht.