Glockenpaprika

 

Geschichte

Die Glockenpaprika stammt wie alle Paprikas aus Südamerika und wird wegen ihrer Schärfe auch Glockenchili genannt. Genau genommen sind jedoch alle Paprikasorten Chilis, denn die milde Gemüsepaprika, wie wir sie aus dem Supermarkt kennen, wurde erst ab dem 19. Jahrhundert gezüchtet, so dass es aus botanischer Sicht keinen Unterschied gibt.

 

Die sonderbare Form der Glockenpaprika macht sie zum Exoten unter den Paprikasorten, weswegen sie auch Namen wie z.B. Bischofskrone, Weihnachtsglocke, Tulpenpaprika oder Narrenmütze trägt. In Europa stammen die meisten Züchtungen aus Ungarn, wo man die Paprika nach Anbruch der Neuzeit schon früh zu schätzen wusste und sie mittlerweile aus der ungarischen Küche nicht mehr wegzudenken ist.

 

Sortenbeschreibung und Anbautipps

Die Pflanzen sind sehr robust und auch dekorativ. Glockenpaprikas brauchen zur Reifung der Früchte im Allgemeinen etwas länger als andere Paprikasorten, dafür ist diese Art aber sehr reichtragend. Für gutes Wachstum wird viel Sonne und Wasser benötigt. Sie kann sowohl im Freien als auch im Gewächshaus angebaut werden. Zur Überwinterung der mehrjährigen Pflanze, muss sie auf jeden Fall ins Haus genommen werden.