Zucchini


Geschichte

Das Heimatland der Zucchini ist Italien, wo sie gegen Ende des 17. Jahrhunderts gezüchtet und zum ersten Mal unter diesem Namen vermarktet wurde. In keinem anderen Land gibt es eine derartige Vielfalt an verschiedensten Sorten und Rezepten und sogar einen "Tag der Zucchini", der traditionell am 7. Mai mit der Aussaat gefeiert wird. Anders als in Deutschland wird man auf italienischen Märkten übrigens keine 30cm langen Zucchini finden, die mit zunehmender Größe an Geschmack verlieren, denn die Italiener lieben das besondere Aroma der kleinen und möglichst jungen Früchte.

 

Im Grunde ist die Zucchini aber nichts anderes als eine spezielle Form des Gartenkürbis (italienisch=zucca), "Zucchini" bedeutet demnach nichts anderes als "kleiner Kürbis". Die ursprüngliche Herkunft ist deshalb auch nicht Italien sondern Mittelamerika, wo Kürbisse schon seit Jahrtausenden kultiviert werden und zu den ältesten Nutzpflanzen gehören. Auf Kuba geschah es 1492, dass Christoph Kolumbus als erster Europäer Bekanntschaft mit einem Gartenkürbis machte und den feinen Geschmack bereits sehr zu schätzen wusste.